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Dieses Buch
soll ein Streifzug sein durch die hannoversche Jazz-Szene der 40er- bis 60er-Jahre. Teilweise unveröffentlichte Fotos und Zeitdokumente finden Sie in Wort und Bild. Die Ära nach dem Zweiten Weltkrieg war Zeit des Aufbruchs und der Neuorientierung. Die vorliegende Sammlung soll an längst Vergessenes erinnern und eine Würdigung für diejenigen sein, die ihrem Jazz treu geblieben sind und ihm stets neue Impulse gegeben haben.
Eine kleine Gruppe von Jazzinteressierten gründete bereits 1946 den Deutschen Hot Club Hannover. Durch ihn wurde die Jazzmusik einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Insbesondere seinem Präsidenten Dr. Dietrich Schulz-Köhn sind viele Studio-Jazz-Konzerte und eine Vielzahl von Veran-staltungen aus der Reihe Jazz in Theorie und Praxis zu verdanken. Biographien, Erlebnisberichte und Erinnerungen von Zeitzeugen sollen die interessante, aber auch bewegte Zeit beleuchten.
In vielen Einzelheiten lässt der Autor Ereignisse und Höhepunkte der damaligen Jazzszene Revue passieren: Die Erfolgsstory von Heinz Both - man nannte ihn den King of Swing -, die White Swing Boys, die Swing-Orchester und Big-Bands, den viel geliebten Jazzkeller im Volgersweg, das Kellerlokal tabu, die Clubband des Hot Clubs, die New Jazz Group Hannover, den Jazz Club der Sozialistischen Jugend auf dem Lindener Berge. Er kann als der eigentliche Vorgänger des heutigen Jazz Clubs gelten. Ebenso fehlen nicht die vielen internationalen Jazzmusiker, die in unserer Stadt auftraten. Alles mündet in die heutige lebendige Jazz-Szene Hannovers und in den Jazz Club Hannover Am Lindener Berge 38.
Hubert Böllert
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